Anlagennummer, Standort, Einsatzumgebung (innen/außen, trocken/feucht, staubig/korrosiv, ggf. Ex-Bereich), Anlagenart (z. B. NS-Hauptverteilung, Unterverteilung, Notstrom, USV, Beleuchtung, Ladeinfrastruktur, PV-Anlage) und versorgte Bereiche (Büros, Produktion, Serverraum, sicherheitsrelevante Verbraucher).
Hersteller, Typ, Seriennummer, CE-/VDE-Kennzeichnung, Nennspannung, Nennstrom, Schutzart (IP), Netzform (z. B. TN-S), Kabelquerschnitte, Schutzorgane (LS, FI/RCD, Leistungsschalter, Sicherungen), Erdungs- und Potentialausgleich, Überspannungs- und Blitzschutz, Zähler und Messgeräte, GLT-/CAFM-Anbindung.
Gerätedaten und Schutzparameter: eingestellte Auslösewerte (LS, FI, Motorschutz), Kurzschlussfestigkeit, maximale Leiterlängen, Schaltfolgen und Verriegelungen, Autonomiezeiten von Notstrom- und USV-Anlagen, einfache Maßnahmen gegen Stromschlag und Brand (z. B. AFDD nach DIN VDE 0100-420).
Verteilungssystem: Übersicht über Einspeisung, Haupt- und Unterverteilungen, Steigleitungen und Endstromkreise, Steckdosen- und Beleuchtungskreise, Motor- und Antriebskreise, Kennzeichnung von Brandabschnitten und Funktionserhaltleitungen, wesentliche Kabeltypen und Verlegearten nach DIN VDE 0298, Bereiche mit erhöhter Belastung oder Störanfälligkeit.
Klassifizierung: Anlagenfunktion (Allgemeinstrom, Sicherheitsstrom, IT-/Serverversorgung, Antriebstechnik, PV-/E-Mobilität), Gebäudenutzung (Büro, Produktion, Lager, Versammlungsstätte), typische Betriebszeiten und Lastprofil, wichtige Energiedaten (Jahresstromverbrauch, Lastspitzen, cos φ) sowie grobe Einschätzung der Restlebensdauer und des Sanierungsbedarfs.
Prüf- und Wartungsfristen (siehe Abschnitt C) mit Verweis auf Anlagenbuch/Prüfbuch; relevante Regeln (BetrSichV, TRBS 1201, DIN VDE 0100-600, DIN VDE 0105-100, DIN VDE 0100-410/-420, DIN EN 61439, DGUV Vorschrift 3, VDI 3810 Blatt 4, VDI 6026); Intervalle für Wiederholungsprüfungen, Messungen (Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz, Erdungswiderstand), Funktionsprüfungen der Schutzeinrichtungen, Sichtkontrollen der Verteilungen und Kabelwege, Wartung von Notstrom-, USV- sowie Blitz- und Überspannungsschutzanlagen, Nutzung von GLT-/Energie- und CAFM-Daten für zustandsorientierte Instandhaltung.