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Zentrale Batterie-/Akkumulatoranlagen

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Zentrale Batterie-/Akkumulatoranlagen

Zentrale Batterie-/Akkumulatoranlagen

Zentrale Batterie-/Akkumulatoranlagen sind sicherheitsrelevante elektrische Einrichtungen, die die Stromversorgung von lebenswichtigen Verbrauchern sicherstellen (z. B. Sicherheits-/Rettungswegbeleuchtung, Antriebe für Rauch-/Wärmeabzug, sicherheitstechnische Systeme). In Deutschland müssen Facility Manager eine revisionssichere Dokumentationskette über Planung (HOAI), Ausführung (VOB/C, DIN/VDE), Produkt- und Arbeitsschutz (ProdSG, BetrSichV, DGUV/TRBS) sowie Betrieb/Instandhaltung aufbauen. Die nachfolgende Gliederung benennt die erforderlichen Dokumente und erläutert deren Nutzung für Abnahme, Prüfung, Compliance und den täglichen FM-Betrieb.

Sichere Energieversorgung durch zentrale Batterielösungen

Abnahmeprotokoll (Hoch-/Elektroanlagen)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Abnahmeprotokoll •Hoch-/Elektroanlagen•

Zweck & Umfang

Formeller Nachweis der vertrags- und normgerechten Fertigstellung sowie der Funktionssicherheit vor Übergabe und Start von Gewährleistung/Betrieb. Umfasst auch Vollständigkeit der Dokumentation und finalen Sicherheitsstatus.

Regelwerke/Normen

HOAI (LPH 8–9); VOB/B, VOB/C (insb. DIN 18382, ggf. DIN 18384); DIN VDE 0105-100 (Betrieb elektrischer Anlagen); EN 50171 (Zentrale Stromversorgungssysteme); DIN EN 1838 (Notbeleuchtung); DIN VDE 0108-100-1 (Sicherheitsbeleuchtung in Gebäuden).

Kernelemente

• Leistungsumfang vs. Vertrag/Plan • Sichtprüfung (Verdrahtung, Kennzeichnung, Freiräume, Lüftung) • Elektrische Prüfungen (Isolationswiderstand, Polarität, PE-Durchgängigkeit, Schleifenimpedanz/Kurzschlussstrom, RCD/Schutzeinrichtungen) • Funktionstests (Autonomiezeit, Umschaltung Notbetrieb, Ladegerät, Überwachung/Alarmierung) • Schutzmaßnahmen (Erdung, SELV/PELV, IP/Brandabschnitte) • Mängelliste mit Fristen • Übergabe As-Built, Software, Schlüssel, Passwörter • Unterschriften/Verantwortung, Gewährleistungsbeginn.

Verantwortlich

Auftragnehmer und Auftraggeber/Planer (Abnahmeorgan); FM archiviert und steuert Fristen.

Praktische Hinweise

Abnahme an eindeutigen Plan-/Indexlisten und DGUV-V3-Erstprüfprotokoll koppeln. Gewährleistung und Wiederholprüfungen ab Abnahmedatum takten; als gelenktes Dokument nach VDI 6026-1 führen.

Erläuterung

Das Abnahmeprotokoll fixiert den „Nullzustand“ für Haftung, Prüffristen und FM-Pflichten und ist der Anker für spätere Audits.

Hinweise zur Entsorgung & Verwertung (stationäre Batterien)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Entsorgungs- & Verwertungshinweise •stationäre Batterien/Batteriesysteme•

Zweck & Umfang

Rechtssichere, umweltgerechte Behandlung, Rücknahme-Logistik und Verwertbarkeit für Blei-Säure, NiCd oder Li-Ion-Zentralbatterien.

Regelwerke/Normen

VDE 0510-Reihe; DIN EN IEC 62485-2 (ehem. EN 50272-2) Sicherheit stationärer Batterien; BattG; ADR (Transport); TRGS 510 (Lagerung in ortsbeweglichen Behältern, falls einschlägig).

Kernelemente

• Batterietyp/UN-Nr. • Gefahren-/Abfallschlüssel • Verpackung/Transport (ADR, Leckage-Schutz) • Rücknahme-/Nachweisführung • Entsorgungsbelege • Notfall-/Lecksets und Neutralisation.

Verantwortlich

Hersteller/Systemlieferant (Information); FM/Betreiber setzt vor Ort um und dokumentiert.

Praktische Hinweise

Nahe Lager-/Laderäumen ablegen; in Abfallkonzept/Gefahrgut- und Leckageprozesse integrieren; Entsorgungsnachweise ≥10 Jahre vorhalten.

Erläuterung

Saubere End-of-Life-Information minimiert Umwelt- und Haftungsrisiken bei Zell-/Blocktausch und Modernisierung.

Übersichts-/Lageplan (Elektroanlagen)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Lageplan •Elektroanlagen•

Zweck & Umfang

Eindeutige Lokalisierung von Batterieraum/-räumen, Zuleitungen, Verteilern, Fluchtwegen und Bedienfreiräumen.

Regelwerke/Normen

VDE 0040-1 (DIN EN 61082-1) Dokumentationsprinzipien; DIN 14095 (Feuerwehrpläne – Koordination); DIN EN IEC 62485-2 (Raum/Lüftung); Bauordnungsrecht/HBauO (Brand-/Rauchabschnitte).

Kernelemente

• Raumgeometrie und Zutrittskontrolle • Fluchtwege/Türanschläge • Feuerwiderstand und Abschottungen • Lüftung/Luftwechsel und H₂-Abführung (bei Blei-Säure) • Bedien-/Wartungsfreiräume, Zonierung • Beschilderung/Sicherheitskennzeichnung • Auffangbereiche bei Säure (falls anwendbar).

Verantwortlich

Planer/Auftragnehmer erstellt; FM pflegt As-Built und Versionierung.

Praktische Hinweise

Master-Referenz für Begehungen, Abschaltplanungen, Notfallmaßnahmen und PTW-Grenzen; mit Übersichts- und Stromlaufplänen abgleichen.

Erläuterung

Harmonisierte Pläne vermeiden Widersprüche und beschleunigen Instandhaltung und Einsatzführung.

Klemmen-/Anschlussplan (Connection Table)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Anschlussliste/Klemmenplan

Zweck & Umfang

Eindeutige Zuordnung von Klemmen, Adern, Schutzorganen und Zielen – Verknüpfung zu Plänen und Kennzeichnungen.

Regelwerke/Normen

VDE 0040-1; DIN EN 81346 (Referenzkennzeichnung).

Kernelemente

• Klemmen-IDs/Schienenpositionen • Leiterkennungen/Querschnitte • Stromkreise/Fuse/LS • Zielgerät/Raum • Hinweise (Schirmung, Trennung, EMV, Reserveadern) • Revision/Datum.

Verantwortlich

Auftragnehmer/Installateur; Planer/Auftraggeber prüft.

Praktische Hinweise

Mit Stromlaufplänen/Schildern synchron halten; unverzichtbar für DGUV-V3-Prüfung und Störungsdiagnose.

Erläuterung

Eine straffe Anschlussliste verkürzt Fehlersuche und senkt Fehlverschaltungsrisiken.

Antrag auf Ausnahmezulassung (BetrSichV)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Antrag auf Ausnahme von Vorschriften der BetrSichV

Zweck & Umfang

Rechtliche Zulassung begründeter Abweichungen bei gleichwertigem Sicherheitsniveau (selten, letzte Option).

Regelwerke/Normen

BetrSichV; TRBS-Rahmen; ggf. Abstimmung mit Behörde/BG.

Kernelemente

• Exakte Abweichung • Gefährdungsbeurteilung mit Gleichwertigkeitsnachweis • Kompensationsmaßnahmen (TOM) • Schriftverkehr/auflagen • Gültigkeit/Bedingungen • Überprüf-Trigger.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

In Änderungsmanagement einbinden; mit Gefährdungsbeurteilung und Betriebsanweisungen ablegen; Prüftermine diarieren.

Erläuterung

Ausnahmegenehmigungen müssen evidenzbasiert und über ihren Lebenszyklus aktiv gesteuert werden.

Montage-/Betriebs-/Wartungsanleitungen (stationäre Batterien)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

IOM-Anleitungen

Zweck & Umfang

Herstellervorgaben für sichere Montage, Inbetriebnahme, Prüfungen und Wartung inkl. Ladeverfahren.

Regelwerke/Normen

VDE 0510-Reihe; DIN EN IEC 62485-2 (Lüftung/Abstände); EN 50171 (Systemebene).

Kernelemente

• Lagerung/Transport/Ladung
• Lüftung/H₂-Management (Blei-Säure)
• Drehmomente/Verbinder
• Regelprüfungen (Elektrolytstand, Temp., Spannung)
• Störbilder/Alarme
• PSA/Erste Hilfe
• End-of-Life.

Verantwortlich

Hersteller; FM sorgt für Umsetzung/Nachweis.

Praktische Hinweise

Intervalle/Aufgaben in Wartungsplan/CAFM überführen; gelenkte Kopien am Einsatzort.

Erläuterung

IOMs definieren sichere Baselines, schützen Garantie und Lebensdauer.

Arbeitsanweisung „Arbeiten unter Spannung“ (AuS)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Arbeitsanweisung für AuS

Zweck & Umfang

Strenge, freigegebene Verfahren für Ausnahmefälle, wenn Freischalten nicht möglich ist.

Regelwerke/Normen

DGUV-R 103-011 (AuS); DIN VDE 0105-100; Tauglichkeitsanforderungen.

Kernelemente

• Zulassungskriterien/Rollen (vEFK, EFKffT) • Methodik • Werkzeuge/PSA inkl. Prüfintervalle • Aufsicht/Rettung • Absperrung/Dokumen¬tation • Stop-Regeln.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber (Elektro-Organisation).

Praktische Hinweise

Grundsatz „Freischalten vor AuS“; Berechtigungen prüfen/entziehen bei Änderungen; AuS-Pässe aktuell halten.

Erläuterung

AuS ist Hochrisiko und erfordert striktes Governance- und Kompetenzmanagement.

Unterlagen: Vorbereitung komplexer Elektroarbeiten

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Vorbereitungsnachweise für komplexe Elektroarbeiten

Zweck & Umfang

Planungssicherheit, Gefahrenkontrolle und Rollenklärung vor kritischen Tätigkeiten/Schalthandlungen.

Regelwerke/Normen

DIN VDE 0105-100; DIN EN 50110-1; betriebliches PTW-System.

Kernelemente

• Schaltprogramme/Interlocks • LOTO-Pläne • Prüf-/Erdungsabläufe • Kommunikation/Eskalation • Umgebungsbedingungen • Notzugänge • Sicherheitskurzgespräch.

Verantwortlich

Arbeitsverantwortlicher Elektro/Anlagenverantwortlicher.

Praktische Hinweise

An Schaltaufträge anhängen; mit Prüfprotokollen/Ereignisjournal ablegen.

Erläuterung

Gute Vorbereitung reduziert menschliche Fehler unter Zeitdruck.

Prüfaufzeichnungen für Arbeitsmittel

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Prüfaufzeichnungen •Arbeitsmittel•

Zweck & Umfang

Nachweis von Erst- und Wiederholprüfungen für sichere Nutzung von Werkzeugen/Messmitteln an ZSV.

Regelwerke/Normen

BetrSichV; TRBS 1201; DGUV-V 3 (elektrische Arbeitsmittel).

Kernelemente

• ID • Prüfumfang/Verfahren • Ergebnisse/Mängel/Maßnahmen • Nächste Fälligkeit • Prüferqualifikation • Kalibrierscheine (Messgeräte).

Verantwortlich

Befähigte Person; Arbeitgeber terminiert.

Praktische Hinweise

In CAFM mit Eskalation führen; „keine Prüfung → keine Nutzung“.

Erläuterung

Betreiberpflichten basieren auf lückenloser Prüfhistorie.

Nachweise Wartung & Funktionsprüfungen (Sicherheitseinrichtungen)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Nachweise Wartung/Funktionsprüfung •Sicherheitseinrichtungen•

Zweck & Umfang

Funktionsnachweis sicherheitsbezogener Einrichtungen im Arbeitsbereich mit ZSV-Bezug (z. B. Sicherheitsbeleuchtung, Lüftungsinterlocks).

Regelwerke/Normen

ArbStättV; ASR A3.4/7 (Sicherheitsbeleuchtung – Schnittstelle), DIN EN 1838.

Kernelemente

• Anlagenliste • Intervalle/Methoden • Ergebnisse/Mängel • Maßnahmen/Abnahmen • Freigaben.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

Prüfungen mit ZSV-Tests bündeln, um Stillstände zu minimieren.

Erläuterung

Systematische Verifikation belegt Sorgfaltspflicht gegenüber Beschäftigten.

VdS-Bericht 2229 (Elektroanlagen)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

VdS 2229-Bericht

Zweck & Umfang

Versicherungsorientierte Bewertung elektrischer Sicherheit und Brandrisiko.

Regelwerke/Normen

VdS 2871 (Berichtsrahmen); ggf. VdS-Hinweise zu Batterie-/Li-Ion-Räumen.

Kernelemente

• Systembewertung • Mängel/Risikoranking • Empfehlungen • Nachverfolgung • Versicherungsnachweis.

Verantwortlich

VdS-aner¬kannter Sachverständiger.

Praktische Hinweise

Maßnahmen in CAPEX/OPEX überführen und Abarbeitung tracken; verbessert Versicherbarkeit

Erläuterung

Verknüpft technische Sicherheit mit Risikofinanzierung.

Bestellung „Verantwortliche Elektrofachkraft“ (vEFK)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Bestellschreiben vEFK

Zweck & Umfang

Weist rechtliche Verantwortung und Befugnisse für den Elektro-Betrieb inkl. ZSV zu.

Regelwerke/Normen

DIN VDE 1000-10.

Kernelemente

• Aufgaben/Befugnisse • Stellvertretung • Berichtslinien • Entscheidungsrechte • Annahme/Unterschrift • Laufzeit/Erneuerung.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

Mit AuS-Berechtigungen/Trainingsmatrix harmonisieren; jährlich überprüfen.

Erläuterung

vEFK verankert Elektro-Governance und sichere Entscheidungswege.

Bestellung „Befähigte Personen“ (Prüfungen)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Bestellung befähigter Personen

Zweck & Umfang

Formalisiert die Kompetenz für spezifische Prüfungen (ZSV, Arbeitsmittel, Lüftungsalarme).

Regelwerke/Normen

VDI 4068-1; TRBS 1203.

Kernelemente

• Kompetenzprofil • Umfang/Grenzen • Gültigkeit • Fortbildung • Nachweise in Personalakte.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

Bestellung mit Prüfplan/Verfahren verknüpfen; bei Kompetenzverlust entziehen.

Erläuterung

Nachvollziehbare Kompetenz = belastbare Prüfergebnisse.

AuS-Berechtigungsausweis (AuS-Pass)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Berechtigungsausweis für AuS

Zweck & Umfang

Persönliche Berechtigung für eng definierte Arbeiten unter Spannung.

Regelwerke/Normen

DGUV-R 103-011; DIN VDE 0105-100.

Kernelemente

• Personendaten • Umfang/Spannungsbereiche • Gültigkeit • Tauglichkeit • Schulungsnachweise • Entzugsregeln.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

Praxisübungen/Tool-Kalibrierung regelmäßig auditieren.

Erläuterung

Persönlicher Schlüssel zur Ausnahme – muss streng überwacht werden.

Bestands-/Revisionspläne (Elektro)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Bestands-/As-Built-Pläne

Zweck & Umfang

Verbindliches Abbild des eingebauten Zustands für Betrieb, Störungssuche und Umbauten.

Regelwerke/Normen

VDI 6026-1; DIN 18382.

Kernelemente

• Geräte-/Standorte • Kabeltrassen/-wege • Stromkreise/Kennzeichnungen • Raum-/Brandabschnittsbezug • Versionierung/Änderungslog.

Verantwortlich

AN liefert; Planer/AG prüft; FM pflegt.

Praktische Hinweise

Digitales Master führen; Änderungen via Change-Management (inkl. Software-Backups).

Erläuterung

Basis für sichere Eingriffe und Lebenszyklusplanung.

Bestellung von Koordinatoren (Mehrarbeitgeber/-unternehmer)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Bestellung Koordinator(en)

Zweck & Umfang

Koordiniert Arbeitsschutz bei gleichzeitigen Tätigkeiten mehrerer Parteien (Bau, Retrofit, Instandhaltung).

Regelwerke/Normen

BetrSichV; DGUV-I 215-830; ggf. GefStoffV.

Kernelemente

• Aufgaben/Schnittstellen • PTW-Integration • Kommunikation/Stop-Befugnis • Konfliktlösung.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

Lebendes Koordinationsregister; mit Brandwache/Notfallteam für ZSV-Arbeiten abstimmen.

Erläuterung

Schnittstellensicherheit ist um ZSV-Anlagen besonders kritisch.

Betriebsanleitung (Arbeitsmittel) – Hersteller

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Betriebsanleitung •Arbeitsmittel• (Hersteller)

Zweck & Umfang

Produktsicherer Einsatz gelieferter Arbeitsmittel (Ladegeräte, Schränke, Überwachung).

Regelwerke/Normen

BetrSichV; ProdSG/1. ProdSV (Niederspannung).

Kernelemente

• Bestimmungsgemäße Verwendung • Restrisiken • Instandhaltung • Prüfkriterien • Fehlermeldungen • Ersatzteile.

Verantwortlich

Hersteller; Arbeitgeber setzt um.

Praktische Hinweise

In Werkzeugeinweisung/Toolbox integrieren; gelenkte Kopien.

Erläuterung

Hersteller-BA setzt Mindestanforderungen des Produktsicherheitsrechts.

Betriebsanleitung & Sicherheitsinformationen (Elektrogeräte)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Betriebsanleitung & Sicherheitshinweise •Elektrogeräte•

Zweck & Umfang

Produktsichere Nutzung/Wartung von ZSV-Komponenten (Gleichrichter, Wechselrichter, Monitoring).

Regelwerke/Normen

1. ProdSV (Niederspannung); 2014/35/EU; ggf. EMV.

Kernelemente

• Warnungen/Grenzen • Installationsvorgaben • Prüf-/Selbsttests • Ersatzteile/Firmware-Versionierung • Konformitätsinfo.

Verantwortlich

Hersteller; FM archiviert.

Praktische Hinweise

Am Einsatzort verfügbar halten; Firmware-/Versionierung in Softwaredoku führen.

Erläuterung

Produktrechtliche Unterlagen müssen zugänglich und aktuell sein.

Betriebsanweisung (Arbeitsmittel) – Arbeitgeber

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Betriebsanweisung •Arbeitsmittel• (Arbeitgeber)

Zweck & Umfang

Standort-/aufgabenbezogene Regeln aus der Gefährdungsbeurteilung für den ZSV-Betrieb.

Regelwerke/Normen

BetrSichV; DGUV-I 205-001.

Kernelemente

• Lokale Gefährdungen (Säure, H₂, Störlichtbogen) • PSA • Lockout/Try-Out • Leckage-/Rauchreaktion • Sprachversionen • Unterweisung/Unterschrift.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

In Batterie-/Schalträumen aushängen; nach Ereignissen/Änderungen prüfen.

Nachweis vereinfachtes Verfahren (BetrSichV)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Dokumentation Anforderungen „vereinfachtes Verfahren“

Zweck & Umfang

Nachweis, dass Voraussetzungen für vereinfachte Prüf-/Bewertungswege ohne Sicherheitsverlust erfüllt sind.

Regelwerke/Normen

BetrSichV; TRBS 1201.

Kernelemente

• Kriterienmatrix • Geltungsbereich/Ausnahmen • Begründung • Genehmigung/Gültigkeit • Review-Trigger.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

Bei Prozess-/Konfigurationsänderungen revalidieren; im Auditordner führen.

Erläuterung

Vereinfachungen müssen transparent und reversibel bleiben.

Gefährdungsbeurteilung (Dokumentation)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Dokumentation der Gefährdungsbeurteilungen

Zweck & Umfang

Identifiziert Gefährdungen (elektrisch, chemisch, mechanisch, Thermal Runaway) und definiert Maßnahmen/Kontrollen.

Regelwerke/Normen

BetrSichV; TRBS 1111; DGUV-Infos; DIN EN IEC 62485-2.

Kernelemente

• Gefährdungsinventar/Exposition • TOM (techn./organ./PSA) • Restrisiko • Verantwortliche/KPIs • Reviewzyklus.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber (Arbeitsschutz).

Praktische Hinweise

Grundlage für Unterweisung, PTW, Wartungsinhalt, Notfallplanung; Revisionen nachführen.

Erläuterung

Rechtliches Rückgrat der Arbeitsschutzorganisation.

Anforderungsprofil „Befähigte Prüfer“

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Anforderungen an befähigte Personen (Prüfungen)

Zweck & Umfang

Stellt sicher, dass Qualifikation zu Prüfaufgaben (ZSV, Notbeleuchtung, Lüftungsalarme) passt.

Regelwerke/Normen

BetrSichV; TRBS 1203.

Kernelemente

• Wissen/Erfahrung • Anlagentyp/Spannung • Berechtigungsumfang • Auffrischungsturnus • Kompetenzbewertung.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

Mit Bestellungen (2.13) und Trainingsmatrix verknüpfen; Ablauffristen überwachen.

Erläuterung

Kompetenzmanagement sichert die Gültigkeit von Prüfergebnissen.

Art, Umfang & Fristen erforderlicher Prüfungen

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Prüfprogramm/-kalender

Zweck & Umfang

Legt fest, was, wie oft, wie und durch wen geprüft wird.

Regelwerke/Normen

BetrSichV; DGUV-V 3; EN 50171/50172; DIN EN 1838; DIN VDE 0108-100-1; TRBS 1201.

Kernelemente

• Anlageregister (ZSV, angeschl. Leuchten, Zuleitungen) • Intervalle (monatlicher Funktionstest, jährlicher Autonomietest etc.) • Verfahren/Akzeptanzkriterien • Eskalation bei Mängeln • Formularwesen.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber; vEFK-Supervision.

Praktische Hinweise

In CAFM mit Erinnerungen/Statusfarben; mit Versicherervorgaben abgleichen.

Erläuterung

Verbindlicher Plan verhindert Rechts- und Versicherungslücken.

Installationsbestätigung (Elektroanlagen/-geräte)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Installationsbestätigung

Zweck & Umfang

Bestätigt normkonforme Montage und Sicherheitskonformität (inkl. Kennzeichnung/Schutzeinrichtungen).

Regelwerke/Normen

DGUV-Grundsatz 303-003; DGUV-V 3; DIN VDE 0100-Reihe; EN 50171 (Abnahmekriterien).

Kernelemente

• Normenbezug • Messergebnisse • Schutzorganeinstellungen • Kennzeichnungen/Referenzkennzeichen • Unterschrift/Datum.

Verantwortlich

Installateur/Hersteller.

Praktische Hinweise

Der Abnahmeakte und DGUV-V3-Erstprüfung beifügen; Bestandteil der Gewährleistungsunterlagen.

Erläuterung

Überbrückt Montageverantwortung und Betreiberpflichten.

Ersatzteilliste (NS/MS bis 36 kV)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Ersatzteilliste/-verzeichnis

Zweck & Umfang

Sicherstellung sicherheitskritischer Ersatzteile (Ladegeräte, Sicherungen, Schütze, Module, Zellverbinder) zur Ausfallminimierung.

Regelwerke/Normen

Vertragliche Spezifikationen; EN/DIN-Referenzen; Herstellerempfehlungen.

Kernelemente

• Teilenummern/Alternativen • Lieferanten/Leadtimes • Mindestbestände • Kritikalität/MTBF • Lager-/Obsoleszenzhinweise.

Verantwortlich

AN schlägt vor; FM/AG definiert Strategie.

Praktische Hinweise

Firmware/Parameter-Backups in die Ersatzteilstrategie integrieren; jährlich auf Obsoleszenz prüfen.

Erläuterung

Strategische Ersatzteile sichern die Verfügbarkeit der lebenswichtigen Versorgung.

Qualifikationsnachweis (Ersteller Gefährdungsbeurteilung)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Qualifikationsnachweis

Zweck & Umfang

Belegt Kompetenz der Autoren/Bewerter für ZSV-Gefährdungen.

Regelwerke/Normen

BetrSichV; TRBS 1203.

Kernelemente

• Schulungen/Zertifikate • Erfahrungsnachweise • Kompetenzumfang • Gültigkeit/Refresh.

Verantwortlich

Bildungsträger (Ausstellung); Arbeitgeber (Validierung).

Praktische Hinweise

In der GBU-Akte für Behörden/Versicherer bereithalten.

Erläuterung

Verifizierte Kompetenz stärkt Rechtsbeständigkeit.

Gebrauchsanweisungen (Produkte)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Gebrauchsanweisung •Produkte•

Zweck & Umfang

Produktspezifische Hinweise nach Produktsicherheitsrecht (z. B. ZSV-Schränke, Ladeeinheiten).

Regelwerke/Normen

ProdSG; 1. ProdSV; ggf. EMV.

Kernelemente

• Bestimmungsgemäße Verwendung • Warnungen/Grenzen • Instandhaltung • Entsorgung/Verwertung • Konformität.

Verantwortlich

Hersteller/Inverkehrbringer.

Praktische Hinweise

Sprachvorgaben/Verfügbarkeit am Einsatzort sicherstellen; Revisionen steuern.

Erläuterung

Ergänzt Arbeitgeber-Betriebsanweisungen um produktrechtliche Spezifika.

Hersteller-Wartungshinweise (Arbeitsmittel)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Herstellerinformationen zur Wartung

Zweck & Umfang

Definiert Wartungsinhalte/Intervalle für ZSV-Module (Gleichrichter, Wechselrichter, Überwachung).

Regelwerke/Normen

BetrSichV; EN 50171; Herstellerangaben.

Kernelemente

• Aufgaben/Werkzeuge • Intervalle • Akzeptanzkriterien • Aufzeichnungen/Vorlagen • Garantiebedingungen.

Verantwortlich

Hersteller; Arbeitgeber setzt um.

Praktische Hinweise

In FM-Checklisten überführen; Techniker schulen; Ergebnisse im CAFM protokollieren.

Erläuterung

Fundament für präventive Instandhaltung und Garantieerhalt.

Informationspaket für die Gefährdungsbeurteilung (Arbeitsmittel)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Informationspaket für GBU

Zweck & Umfang

Technische Inputs (Datenblätter, SDB für Elektrolyt, Ausfallbilder) für die standortspezifische Beurteilung.

Regelwerke/Normen

BetrSichV; TRGS (Chemie); DIN EN IEC 62485-2.

Kernelemente

• Technische Daten • Gefahrstoffe • Fehl-/Missbrauchsszenarien • Expositionspfade • Hersteller-Risikohinweise.

Verantwortlich

Hersteller/Planer/Betreiber.

Praktische Hinweise

Quellenbezüge an die GBU anhängen; bei Produktänderungen aktualisieren.

Erläuterung

Evidenzbasierte Gefährdungsanalyse verhindert Blindstellen.

Information über Notfallmaßnahmen (Arbeitsmittel)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Notfallmaßnahmen-Information

Zweck & Umfang

Sofortmaßnahmen bei Ereignissen (Elektrolyt-Austritt, Thermal Runaway, Rauch, Ladefehler).

Regelwerke/Normen

BetrSichV; Erste-Hilfe-Regeln; DIN EN IEC 62485-2; örtliche Brandschutzvorgaben.

Kernelemente

• Alarmierung/Eskalation • Erste Hilfe/Augen-/Notdusche • Spill-Kits/Neutralisation • Abschaltung/Trennstellen • Reinigung/Entsorgung/Meldung.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

Sichtbar in Batterieräumen aushängen; Übungen mit Feuerwehr durchführen.

Erläuterung

Klare Schritte begrenzen Schäden und Sekundärfolgen.

Notfallplan (Elektroanlagen)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Notfallplan

Zweck & Umfang

Strukturierte Reaktion bei elektrischen Störungen und Ausfällen der ZSV.

Regelwerke/Normen

DIN VDE 0105-100; EN 50171; betriebliche Notfallorganisation.

Kernelemente

• Rollen • Schaltfolgen/sichere Abschaltung • Trennstellen • Kommunikation/Meldungen • Wiederinbetriebnahme/Prüfungen.

Verantwortlich

Betreiber/FM (vEFK-Aufsicht).

Praktische Hinweise

Mind. jährlich üben; mit Prüfplanung Sicherheitsbeleuchtung abstimmen.

Erläuterung

Geübte Abläufe stabilisieren Ereignisse schnell und sicher.

Protokoll über besondere Unterweisung (Arbeitsmittel)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Protokoll „Besondere Unterweisung“

Zweck & Umfang

Nachweis gezielter Schulungen (Säurehandling, Spill-Response, H₂-Lüftungskontrollen, Brandwache).

Regelwerke/Normen

BetrSichV; DGUV-Vorgaben zur Unterweisung.

Kernelemente

• Thema/Umfang • Teilnehmer • Wissenscheck • Gültigkeit • Unterschrift Ausbilder.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

In Onboarding/Refresh einbinden; unterschriebene Listen archivieren.

Erläuterung

Belegt Bereitschaft der Beschäftigten für ZSV-spezifische Risiken.

Prüfbericht Wiederholungsprüfungen (Elektroanlagen)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Prüfbericht •Wiederkehrende Prüfungen•

Zweck & Umfang

Nachweis periodischer elektrischer Prüfungen im Betrieb (DGUV-V 3 + Funktion nach EN 50171/50172).

Regelwerke/Normen

DGUV-Information 203-072; DIN VDE 0105-100; EN 50172 (Sicherheitsbeleuchtung).

Kernelemente

• Umfang/Methoden • Messungen (Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz, Gerätemessungen) • ZSV-Autonomie-Nachweis • Mängel/Maßnahmen • Freigabe/Nächste Fälligkeit.

Verantwortlich

Qualifizierter Prüfer (intern/extern).

Praktische Hinweise

Standardisierte Templates für Trendanalyse (Batterielaufzeit, Ladetemperaturen) nutzen.

Erläuterung

Wiederkehrende Prüfungen sichern dauerhafte Funktions- und Elektrosicherheit.

Prüfbuch (Elektroanlagen & -geräte) – auf BG-Verlangen

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Prüfbuch

Zweck & Umfang

Zentrales Register für Elektroprüfungen, Mängel und Abarbeitung für ZSV und zugehörige Stromkreise.

Regelwerke/Normen

DGUV-V 3; interne Auditpolicy.

Kernelemente

• Anlagenregister • Prüf-/Inspektionstermine • Mängel/Priorität • Maßnahmen • Abzeichnung/Nächste Fälligkeit.

Verantwortlich

Betreiber/FM.

Praktische Hinweise

CAFM mit Erinnerungen/Exports bevorzugen; Aufbewahrung 10 Jahre.

Erläuterung

One-Stop-Audittrail reduziert Prüfzeiten und Beanstandungen.

Schutzkonzept (Arbeitsmittel)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Schutzkonzept

Zweck & Umfang

Übergeordnetes Arbeitsschutz-Konzept, das Gefährdungen, Maßnahmen, Rollen und KPIs für den ZSV-Betrieb verknüpft.

Regelwerke/Normen

TRBS 1111; TRBS 1115; DGUV-Rahmen.

Kernelemente

• Techn./organ. Maßnahmen • PSA • Überwachung/Inspektionen • KPIs/Management-Review • Schnittstellen Brandschutz.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

Nach Ereignissen/Beinaheereignissen/Änderungen überprüfen; Management-Reviews protokollieren.

Erläuterung

Macht aus der GBU ein messbares, auditierbares Steuerungssystem.

Softwaredokumentation (Elektro/Sicherheit/IT)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Softwaredokumentation

Zweck & Umfang

Nachvollziehbarkeit von Logik, Parametern, Adressierung und Versionen für überwachte/geregelte ZSV- und Notlichtsysteme.

Regelwerke/Normen

DIN 18382; IT/Cyber-Policy; EN 50171 (Überwachung/Alarme).

Kernelemente

• Funktionsbeschreibungen • Parameterlisten/Setpoints • Netzwerkadressierung/Ports • Change-Logs • Backup/Restore • Zugriffskontrolle.

Verantwortlich

AN/Errichter (Elektro/Sicherheit/IT); FM pflegt.

Praktische Hinweise

Backups verschlüsselt/offline; in Change-Management integrieren; Restore testen.

Erläuterung

Ermöglicht sichere Updates und Ursachenanalyse bei Automationsfehlern.

Stromlaufpläne

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Stromlaufpläne

Zweck & Umfang

Standardisierte Darstellung für Montage, Prüfung und Instandhaltung.

Regelwerke/Normen

VDE 0040-1; DIN EN 81346; EN 50171.

Kernelemente

• Geräte-/Signallisten • Schutz/Selektivität • Verriegelungen • Querverweise • Revisionsstand.

Verantwortlich

Planer/AN; FM steuert Revisionen.

Praktische Hinweise

Mit Lage-/Anschlusslisten/Schildern synchron halten; laminiertes Übersichtsschema im Schaltraum.

Erläuterung

Grundlage für sichere Eingriffe und schnelle Störungsbehebung.

Übersichtsschaltplan

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Übersichtsschaltplan

Zweck & Umfang

High-Level-Verständnis für Betreiber und Ersthelfer/Einsatzkräfte.

Regelwerke/Normen

VDE 0040-1.

Kernelemente

• Hauptkomponenten • Energiepfade • Umschaltpunkte • Not-Aus • Alarm-/Monitoring-Schnittstellen.

Verantwortlich

Planer/AN.

Praktische Hinweise

Im Schaltraum aushängen; im Notfallplan/Feuerwehrinfo beilegen

Unfall-/Schadensmeldung (Arbeitsmittel)

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Unfall-/Schadensbericht

Zweck & Umfang

Erfasst meldepflichtige Ereignisse und interne Learnings im ZSV-Kontext.

Regelwerke/Normen

BetrSichV; TRBS 3151/TRGS 751; DGUV-Meldewege.

Kernelemente

• Ereignisbeschreibung/Timeline • Ursachenanalyse • Korrektur-/Präventionsmaßnahmen • Behörden/Versicherer-Meldungen

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

Erkenntnisse in GBU-Updates, Schulung und Wartungsstrategie zurückspeisen.

Erläuterung

Strukturierte Lernprozesse erhöhen Resilienz und reduzieren Wiederholungen.

Herstellerunterlagen zur Vorbereitung der Gefährdungsbeurteilung

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Herstellerdokumentation zur GBU

Zweck & Umfang

Technische Basis für die GBU des Arbeitgebers (Grenzen, Gefährdungen, Schutzmaßnahmen).

Regelwerke/Normen

BetrSichV; DIN EN IEC 62485-2; produktspezifische Normen.

Kernelemente

• SDB/Chemiedaten • Emissionen • Ausfallbilder/Diagnose • Betriebsgrenzen/Alarme • empfohlene Maßnahmen.

Verantwortlich

Hersteller/Inverkehrbringer.

Praktische Hinweise

Als Anhang zur GBU führen; bei Firmware/Hardware-Änderungen aktualisieren.

Erläuterung

Sichert, dass die GBU reale Produkteigenschaften abbildet.

Vermerk zur regelmäßigen Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Review-Vermerk GBU

Zweck & Umfang

Bestätigt periodische Überprüfung/Aktualisierung (z. B. nach Ereignissen, Umbauten, Personalwechsel).

Regelwerke/Normen

BetrSichV; TRBS 1111.

Kernelemente

• Reviewdatum • Auslöser/Änderungen • Ergebnisse • Freigaben • Info an Betroffene.

Verantwortlich

Arbeitgeber/Betreiber.

Praktische Hinweise

Mit Change-Management/Ereignisberichten verknüpfen; rollierend mind. alle 3 Jahre (oder strenger) prüfen.

Erläuterung

Hält die Dokumentation „lebendig“ und auditsicher.

Lieferantenverpflichtung Arbeitsschutz

Feld

Inhalt

Dokumenttitel/-art

Lieferantenverpflichtung Arbeitsschutz

Zweck & Umfang

Vertragliche Bestätigung, dass Lieferanten bei Leistungen/Materialien/Arbeitsmitteln an der ZSV die AS-Anforderungen einhalten.

Regelwerke/Normen

DGUV-V 1; betriebliches Fremdfirmenmanagement.

Kernelemente

• Geltende Regeln • Schulung/PSA-Nachweis • Meldewege bei Ereignissen/Beinaheereignissen • Auditrecht • Sanktionen.

Verantwortlich

Auftraggeber erstellt; Lieferanten bestätigen und erfüllen.

Praktische Hinweise

An Bestellungen/Rahmenverträge anhängen; bei Zutritt/Unterweisung prüfen; signierte Exemplare im Lieferantenakt.

Erläuterung

Weitet Sicherheitskultur und Compliance in die Lieferkette aus.